Samstag, 18. Februar 2017

Apfelmus Quark Kuchen

Zutaten 1 Glas Apfelmus (ich nehme stattdessen vier Äpfel, die ich kleingeschnitten,in etwas Butterschmalz kurz schwenke) 100 g Butter, weich 200 g Zucker (Rohr- oder Birkenzucker/Xylit) 4 Ei(er), Größe M 1 kg Quark, Magerstufe 1 1/2 Pck. Puddingpulver, Vanille (selbstgemachtes Puddingpulver) Fett und Grieß für die Form oder Backpapier 50 g Mandel(n), gestiftelt Zubereitung Butter und Zucker mit den Quirlen des Handrührers cremig rühren. Die Eier nacheinander untermischen. Quark, Puddingpulver und das Apfelmus unterheben. Eine Springform (26 cm Ø) fetten und mit Grieß ausstreuen oder mit Backpapier auskleiden. Die Mandelstifte auf den Boden streuen und den Teig darauf geben. Im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten bei 180 Grad (Gas 2-3, Umluft 160 Grad) 50 Minuten backen. Den Kuchen mit Alufolie abdecken und weitere 25 Minuten backen. Auskühlen lassen. Der Kuchen schmeckt erst am nächsten Tag, nachdem er richtig durchgezogen ist, so richtig gut! Quelle:http://kuche-gutenappetit.blogspot.de/2017/01/apfelmus-quark-kuchen.html?m=1

Mittwoch, 8. Februar 2017

Die Kraft der Finger

DEINE FINGER – KLEINE WUNDERWERKE
Die einfachste Art der Selbsthilfe ist das Fingerhalten.
Du kannst fast überall deine Finger halten – vor dem Fernseher, in der Schule, im Bus oder in der Bahn, an der Bushaltestelle, wenn du wartest, …

In jedem Finger verläuft jeweils ein Energiestrom, auch Meridian genannt. Dieser ist nicht nur mit bestimmten Organen, sondern auch mit deinem Denken und Fühlen verbunden. Wenn du also deine Finger hältst, bringst du nicht nur Körper, Geist Seele in Harmonie, sondern auch deine Gedanken und Gefühle.

Du kannst nur einen Finger halten – vielleicht auch über eine längere Zeit oder du „strömst“ nacheinander alle Finger, erst die der einen, dann die der anderen Hand.
Welche(n) Finger du halten willst und in welcher Reihenfolge, entscheidest du selbst. Wichtig ist nur, dass du jeden Finger mindestens 2 – 5 Minuten hältst. Nach oben gibt es fast keine Zeitgrenze, da kannst du so lange „strömen“, solange es sich gut anfühlt bzw. du ein Pulsieren oder ein Kribbeln spürst.

Jeder Finger steht für unterschiedliche Aspekte und hat unterschiedliche Aufgaben! Im Folgenden findest eine kleine Übersicht über die Hauptaufgaben der einzelnen Finger.
 Macht-der-finger
Der Daumen (Selbstwert-Finger) hilft dir:
bei Sorgen (d.h. wenn du dir Sorgen machst) bei Einsamkeit (wenn du dich allein und einsam fühlst) bei mangelnder Anerkennung (du dich ungeliebt fühlst) bei Schüchternheit beim Stottern bei schlimmen Träumen bei Kopfschmerzen bei Halsschmerzen bei wiederholt auftretenden Bauchschmerzen
Der Zeigefinger (Mut-Finger) hilft bei Angst bei Unsicherheit bei fehlendem Mut bzw. Mutlosigkeit bei Schmerzen beim Zahnarzt wenn du es oft nicht rechtzeitig zur Toilette schaffst Tipp: In Prüfungen, bei Prüfungsangst mache einen Kreis aus Daumen und Zeigefinger und halte diese Fingerstellung während der ganzen Prüfung! Der Mittelfinger (Gelassenheits-Finger ) hilft bei Wut (wenn du wütend bist) bei Ärger (wenn du dich ärgerst) wenn du alles bestimmen willst wenn du schnell genervt bist bei Schmerzen in den Knien Der Ringfinger (Gute Laune-Finger) hilft bei Traurigkeit (wenn du traurig bist) wenn du häufig jammerest und viel weinen musst wenn du dich wieder freuen möchtest wenn deine Stimme so leise ist, dass dich andere nicht verstehen wenn du keine Luft bekommst bei Schwierigkeiten mit dem Atmen bei körperlicher Anstrengung Tipp: Mache einen Ring aus Daumen und Ringfinger, dabei liegt der Daumen auf dem Ringfingernagel: Du hast dann mehr Puste, z. B. beim Laufen! Der Kleine Finger (Sonnenschein-Finger) hilft dir zu lachen und zu freuen bei Stress bei Überforderung, zu hohen Anforderungen (wenn alles so anstrengend ist) bei Konzentrationsmangel (um dich besser konzentrieren zu können bei Einschlafschwierigkeiten bei Vergesslichkeit (wenn du vergesslich bist) bei zuviel Perfektion bei Ohrenschmerzen wenn dir „die Ohren zugehen“ oder du Druck auf den Ohren spürst. Text und Bildquelle: © Heidi Keber – www.genial–einfach-lernen.de

Sonntag, 5. Februar 2017

Sprossen-Dinkel-Brot

Sprossen-Dinkel-Brot ohne Mehl Zutaten: 580 g Dinkelkörner ½ Würfel Hefe 3 EL Ahornsirup 2 TL Salz Zubereitung: Die Dinkelkörner frühmorgens in reichlich Wasser in einer Schüssel ansetzen und quellen lassen bis nachmittags oder abends (mind. 6 Stunden). Nach dieser Zeit in ein großes Sieb umfüllen, 2-3 Tage jeweils 3 x pro Tag spülen und abtropfen lassen. Wenn sich die Keimlinge zeigen, ist die Grundmasse fertig. Masse in den TM geben und 1 Min./Stufe 5 zerkleinern, bis sich ein teigiger Ball bildet wie bei einem Hefeteig. Die Hefe hineinkrümeln, Salz und Ahornsirup dazugeben und 5 Min./Teigstufe kneten. Ein langer Knetvorgang ist bei diesem Brot wichtig. 30 Min. im Mixtopf ruhen lassen, nochmals kurz durchkneten. Teig in eine Kastenform geben, 30 Min. gehen lassen und in der Zwischenzeit den Backofen vorheizen. Bei 180 °C im vorgeheizten Backofen, Ober-/Unterhitze 55 Min. backen. Dieses Brot ist unglaublich lecker, anders und sehr bekömmlich, da das Korn gekeimt ist. Das müsst Ihr unbedingt ausprobieren! Hier noch ein Rezept 😉 Ein Keimlingsbrot ist schmackhaft, gesund und bekömmlich. Also definitiv eine Alternative zu den verschiedenen Brotsorten vom Bäcker. Für ein solches Keimlingsbrot können Sie prinzipiell alle unbehandelten Getreidesorten verwenden, ganz nach Ihrem Geschmack. Geeignet sind Weizen, Hafer, Gerste, Roggen und vor allem der Dinkel, der auch als Grünkern bezeichnet wird. Besonders schmackhaft wird das Brot auch mit Buchweizen, der allerdings kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs ist. Für Keimlingsbrot gibt es verschiedene Rezepte, das nachfolgende Keimlingsbrot Rezept können Sie verändern, um Abwechslung im Speiseplan zu bekommen. Es ist einfach zu backen. Und das Beste: Die reine Arbeitszeit liegt lediglich bei 20 Minuten. Keimlingsbrot-Rezept Dieses Rezept ist auf eine Königskuchenform ausgelegt, also ein kleineres Brot, doch können Sie auch die Zutaten für eine größere Brotform verdoppeln. 350 g Körner 150 g Mehl, am besten Vollkornmehl 100 g Leinsamen 50 g Sonnenblumenkerne 1 Esslöffel Salz ½ Becher Rübenkraut 500 ml Buttermilch 1 Würfel Hefe Wasser zum Keimen Falls Sie es nicht schon längst haben, benötigen Sie weiterhin ein geeignetes Keimgerät, eine Königskuchenform und Backpulver. Keimung der Körner Ca. 36 Stunden vor dem Backen weichen Sie die Körner in Wasser ein, denn sie brauchen Zeit zum Ankeimen. Geben Sie die Körner in eine Keimschale und setzen Sie sie mit Leitungswasser an. Beachten Sie, dass das Übergießen mit Wasser nicht dem ausschließlichen Einweichen dient, sondern im Wasser vielmehr der Keimungsprozess eingeleitet werden soll. Verwenden Sie daher nicht mehr Wasser als unbedingt notwendig, damit Sie nicht eventuell überschüssiges Wasser und die darin enthaltenen Nährstoffe weggießen müssen. Sind die Körner demzufolge nach 36 Stunden noch nicht weich genug zum Backen, füllen Sie gegebenenfalls noch etwas Wasser nach und gönnen Sie den Körnern noch etwas Zeit. Zubereitung des Keimlingsbrotes Sind die Körner weich genug, geht’s an die Zubereitung. Backform mit Backpapier auslegen Buttermilch erwärmen, jedoch nicht kochen Hefe und Rübenkraut in der Buttermilch auflösen alle übrigen Zutaten in die Buttermilch einrühren Teig in die Form füllen Form auf den mittleren Rost des kalten Backofen stellen auf den unteren Rost des Backofens eine feuerfeste Auflaufform mit Leitungswasser stellen Brot bei 150 °C ca. zweieinhalb Stunden backen nach Ende der Backzeit Brot mit dem Papier aus der Form heben und auf dem Rost noch trocknen lassen. Hinweis: Der Teig kann flüssig sein, das ist jedoch kein Problem. Die Leinsamen quellen im Teig und nehmen ihm die Flüssigkeit. Wichtig ist, dass der Ofen nicht vorgeheizt wird, denn so kann das Brot richtig aufgehen. Mögliche Veränderungen: Möchten Sie das Rezept verändern, können Sie jedes Mal eine andere Körnersorte und anderes Mehl verwenden. Sonnenblumenkerne können Sie durch Hasel- oder Walnüsse ersetzen. Ebenso erreichen Sie auch durch Zugabe von Sesam einen individuellen Geschmack. Auch können Sie Nüsse, wie Walnüsse, ebenso wie beispielsweise Mandeln verwenden und diese dem Teig untermischen. Es ist häufig ratsam diese Zutaten zuvor zu zerkleinern. Warum sollte Keimlingsbrot gewählt werden? Tatsächlich ist es möglich auch ganz unterschiedliche Brotsorten selber anzufertigen. Bei jedem dieser Brote sind die Inhaltsstoffe bekannt, wenn sie in der eigenen Küche zubereitet werden. Das Keimlingsbrot vereint jedoch zahlreiche weitere Vorteile. Einfach zu verdauen – Wer mit Verdauungsschwierigkeiten kämpft, der sollte das herkömmliche Brot vielleicht mal für eine Weile reduzieren. Gewöhnliches Getreide ist für viele schwer verdaulich, besonders wenn es nicht hinreichend gekaut wird. Das Keimlingsbrot verfügt über gesunde Inhaltsstoffe, welche im Regelfall die Verdauung bevorteilen. Spurenelemente und Mineralien – Magnesium, Kalium, Calcium, Zink, Eisen und Phosphor sind in größerer Menge und leicht verwertbar im Keimlingsbrot enthalten. Weniger Fett und Kalorien, dafür mehr ungesättigte Fettsäuren machen das Brot gesund. Mit Keimlingsbrot abnehmen – Der geringere Fettanteil und die vielen Inhaltsstoffe helfen beim Abnehmen. Zudem macht das Brot aus Keimlingen lange satt. Keine Belastung des Körpers – Das Brot verfügt nicht nur über zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, es verzichtet auch auf die übliche Chemie, welche in den heutigen Lebensmitteln in großem Maße vorhanden ist. Basisches Brot – Basische Brote vermeiden die Säurebildung. Leider sind viele Brote, die beim Bäcker als basisch angeboten werden, doch säurebildend. Gekeimtes Getreide (Dinkel, Nacktgerste, Kamut, Roggen, Einkorn, Nackhafer und Emmer) verhalten sich hier ganz anderes. Die Betonung liegt hier auf dem gekeimten Getreide. Wird das Dinkelbrot der Bäckerei aus Dinkelmehl hergestellt, so ist es wohl noch immer gesünder als ein Weißbrot, aber eben nicht basisch. Quellen:

Montag, 12. Dezember 2016

Natürliche Haarpflege

Viele Inder und Inderinnen haben traumhafte Haare: Sie sind voll, dick und sehen supergesund aus. Wer würde sich nicht eine solche Haarpracht wünschen? Die Inderin Meet Sushmita ist eine Expertin beim Thema „Haare“. Die Videobloggerin verrät nun ihre 7 Geheimnisse für volles und schönes Haar. Auch gegen Haarausfall helfen die Tipps. Probiere sie doch einmal aus! 1. Pantothenol-Maske Dexpanthenol ist ein Provitamin des Vitamins B5. In der Haut wandelt es sich in Pantothensäure um. Diese Chemikalie sorgt für eine Gesunderhaltung der obersten Hautschicht. Pantothenol stellt die Haarfollikel wieder her und trägt so zu einer Verminderung des Haarverlustes bei. Wasche dein Haar einfach ganz normal und verwende Pantothenol als Gel oder Schaum zur zusätzlichen Haarreinigung. Wenn du es auch in die Haarlängen gibst, wird das Haar geglättet und das statische Aufladen nach dem Trocknen wird verhindert. 2. Apfelessig
Wasche deine Haare doch einmal mit Apfelessig. Er aktiviert die Haarfollikel, sodass deine Haare schneller wachsen und Haarausfall verhindert wird. 3. Eier und Cognac Eier enthalten wertvolle Proteine und im Cognac befinden sich Tannine. Diese beiden Zutaten werden dir dabei helfen, volleres Haar zu bekommen. Du musst dazu zwei rohe Eier (natürlich ohne Schale) mit einem Glas Cognac zusammen in einen Mixer geben. Die Mischung trägst du dann auf deine Kopfhaut auf. Wenn du die Mischung auf deiner ganzen Haarpracht anwendest, solltest du noch etwas Olivenöl hinzugeben. Das verleiht deinem Haar Geschmeidigkeit. 4. Kaltwasser-Dusche Spüle deine Kopfhaut mit kaltem Wasser. Das regt die Durchblutung an, sodass das Haarwachstum beschleunigt wird. Spüle deine Haare einfach mit kaltem Wasser durch, nachdem du sie gewaschen hast. 5. Proteinmaske Proteine lassen die Haare sprießen. Schlage 2 Eier auf, trenne das Eigelb vom Eiweiß und trage anschließend nur das Eiweiß auf deine Kopfhaut auf. 6. Ätherische Öle Nutze z.B. Rosmarin-, Thymian-, Mandel-, Lavendel- und Jojobaöl. Diese ätherischen Öle haben einen positiven Effekt auf die Kopfhaut, da sie viele Vitamine und andere pflanzliche Komponenten enthalten. Vermische die Öle und füge sie zu einer Kokosnussöl-Maske hinzu. Diese Maske lässt du dann 2 bis 3 Stunden einwirken. Damit du die Ölmaske anschließend wieder richtig entfernst, solltest du sie mit einem Shampoo von deinen Haaren abwaschen, am besten mit einem Tiefenreinigungsshampoo. 7. Aloe-vera-Gel Wenn du eine Aloe-vera-Pflanze zuhause hast, solltest du das Gel aus einem Blatt extrahieren. Dies tust du, indem du die Blätter in der Mitte durchschneidest. Das Gel fördert nämlich das Haarwachstum. Massiere es in die Haarwurzeln ein und lass es 2 Stunden lang einwirken. Wenn du also auch volleres Haar haben möchtest, dann nichts wie ran an die Öle, Eier und sonstigen natürlichen Mittelchen. Wenn man sich die Haare der Inderin Meet so ansieht, will man diese Tipps sofort ausprobieren!

Mittwoch, 2. November 2016

Die Lucuma

Die Lucuma Frucht ist bei uns noch nicht sehr bekannt, was daran liegen mag, dass es sie hier frisch nicht gibt. Aber in ihrem Herkunftsland Peru hat sie seit Jahrtausenden eine große Bedeutung als Nahrungs- und Heilmittel. Noch heute trägt sie den Beinamen „Das Gold der Inkas“. Doch auch hier schwingt sich Lucuma beziehungsweise dass bei uns erhältliche Lucuma Pulver zum neuen Superfood. Das ist Grund genug zu beleuchten, was besonders an ihr ist. Die Lucuma (Pouteria Lucuma) ist eine subtropische Frucht, welche ihren Ursprung in den Andenregionen Perus, Ecuadors und Chiles hat. Der Baum wächst hier auf etwa 1000 – 2400 m Höhe und. Aber es gibt ihn inzwischen auch in anderen Ländern, so wird Lucuma an karibischen Ländern, Australien und Neuseeland inzwischen kultiviert.
Die ursprüngliche Bedeutung von Lucuma Vor allem in Peru hat die Lucuma Frucht eine herausragende Bedeutung und ist hier Nationalgut und ist bereits seit den Zeiten der Inkas als Lebens- und Heilmittel von Bedeutung. So fand sich die Lucuma dargestellt in Artefakten auf Keramik, in Zeichnungen und Grabinnenschriften. Sie war ein Symbol der Fruchtbarkeit und Schöpfungskraft. Auch heute spielt die Frucht als Nahrungsmittel in Peru weiterhin eine wichtige Rolle. So ist bei Speiseeis die beliebteste Sorte mit Abstand Lucuma, ähnlich wie bei uns Vanille oder Schoko. Aber vor allem für die arme Bevölkerung kann sie in schlechten Zeiten auch eine wichtige Nährstoffquelle sein. Immerhin kann der bis zu 15 m hohe Baum in einem Jahr bis zu 500 der nährstoffreichen Früchte tragen. Zudem kommen auf 100 g Lucuma immerhin mehr als 300 Kalorien, sowie viele Vitamine und Spurenelemente. Lucuma, das Schwergewicht unter den Obstsorten Mit ihren Nährwerten ist die Lucuma gehaltvoller als jede andere Obstsorte. Da stellt sich durchaus die Frage: Ist Lucuma gesund? Bevor die Frage beantwortet wird, erst einmal ein Blick auf die Nährwerttabelle: Lucuma Nährwert 100 g Kalorien 329 Kohlehydrate 87 g Ballaststoffe 2,5 g Proteine 4,0 g Fettgehalt 2,4 g Abgesehen von dem hohen Kalorienwert ist die Lucuma Frucht reich an gut verdaulichen Ballaststoffen und hat somit eine positive Wirkung auf die Verdauung und unterstützt den Darm. Der Großteil der in der Lucuma enthaltenen Kohlehydrate sind darüber hinaus Zucker. Auch das klingt erst einmal nicht sehr gesund. Doch schauen wir uns diese Eigenschaft etwas genauer an. Lucuma als gesunde Alternative für Zucker Es ist eine sehr süße, trockene Frucht. Die englische Bezeichnung Eggfruit bezieht sich wohl auf die Farbe des Fruchtfleisches und die Konsistenz, die an hart gekochtes Eigelb erinnert. Das macht es besonders einfach, sie zu trocknen und dann zu Pulver zu verarbeiten. Das Pulver, mit seinem sehr süßen karameligen Geschmack, wird in seinen Herkunftsländern traditionell als natürlicher Zuckerersatz zum süßen von Speisen verwendet. Da Lucuma einen sehr niedrigen glykämischen Index hat, ist sie somit als diätisches Süßungsmittel für Diabetiker geeignet. Der glykämische Index gibt an, wie schnell der Blutzuckerspiegel nach Einnahme ansteigt und wieder sinkt. Ist der Wert niedrig, bedeutet dies eine nur sehr geringe und langsame Schwankung des Blutzuckerspiegels. Diese Eigenschaft sorgt auch dafür, dass es nicht zu den von vielen so gefürchteten Heißhungerattacken kommt. Gemeinsam mit der Appetit zügelnden Wirkung ist Lucuma trotz seines hohen Nährwertes während einer Diät ein toller Helfer. Zudem sind in der Lucuma viele Vitamine und Mineralstoffe enthalten, im Einzelnen sind das: Beta Carotin Vitamin B3 (was es für Vegetarier und Veganer interessant macht) und weitere B-Vitamine Eisen Zink Phosphor Calcium Magnesium reich an Antioxidantien Dieser Nährstoffreichtum sorgt für ganz besondere Eigenschaften der Lucuma. Anti Aging und schöne gesunde Haut Der hohe Anteil an Zink und Beta Carotin, gemeinsam mit der antibakterielle Wirkung macht die Lucuma Frucht zu einem Superfood für die Haut. In der traditionellen Medizin wird das Pulver beispielsweise als Wundheilmittel verwendet und auf Schürfwunden aufgetragen. Aber auch dauerhaft, mit der Nahrung aufgenommen, ist die Lucuma Wirkung auf die Haut sehr positiv. Einige Untersuchungen deuten beispielsweise darauf hin, dass die regelmäßige Einnahme des Pulvers, das Hautbild glättet und feine Linien verringert beziehungsweise sogar verhindern kann. Zu erklären ist dies unter anderem an der hohen Anzahl von Antioxidantien. Diese machen die freien Radikale unschädlich und sorgen so dafür, dass diese die Zellen nicht schädigen können. Der hohe Gehalt an Beta Carotin und Zink wiederum hilft der Haut dabei, sich vor Sonnenschäden zu schützen. Studien weisen darauf hin, dass es sogar bereits geschädigte Hautzellen wieder reparieren kann. Das hilft sowohl gegen Spuren der Hautalterung als auch bei der Regeneration der Hautzellen nach einem Sonnenbrand. Ist Lucuma auch als Pulver gesund? Die Frucht ist in unseren Breitengraden frisch nur sehr schwer bis gar nicht zu bekommen. Sobald sie reif ist, muss sie sofort verzehrt werden, da sie dann sehr schnell verdirbt. Daher ist die einfachste Möglichkeit von den Lucuma Wirkung zu profitieren das hier erhältliche Lucuma Pulver. Natürlich ist das Pulver nicht mehr so nährstoffreich wie die frische Frucht. Jedoch handelt es sich bei reinem Pulver tatsächlich um das getrocknete und zerriebene Fruchtfleisch, ohne Zusatzstoffe. Zudem gehen beim Trocknen von Früchten nachweislich weniger Nährstoffe verloren, als bei jeder anderen Form der Haltbarmachung. Lucuma Pulver ist also immer noch ein hochwertiger Nährstofflieferant und kann einen ausgewogenen Speiseplan aufgrund seiner beschriebenen Eigenschaften sinnvoll ergänzen. Richtig aufbewahrt – gut abgeschlossen und dunkel – hält sich das Pulver etwa drei Jahre. Rezeptideen mit Lucuma Pulver Lucuma Pulver regelmäßig in die Ernährung zu integrieren, kann also ein schöneres Hautbild, weniger Falten und weniger Gefahr von Sonnenbrand bedeuten. Zudem unterstützt es die Verdauung und ist als diätischer Süßstoff geeignet. Somit liegt die Verwendungsmöglichkeit schon beinah auf der Hand. Lucumapulver kann einfach zur Zubereitung von Süßspeisen oder süßen von Getränken gegeben werden. Natürlich ist dabei darauf zu achten, dass das Pulver auch einen Eigengeschmack besitzt, der vielleicht nicht zu allem passt. Zudem hat es eine andere Konsistenz als Zucker. Das Pulver eingerührt, ergibt eine cremige Konsistenz. Hat Lucuma Nebenwirkungen? Über Nebenwirkungen ist bisher nichts bekannt. Ein Verzehr von etwa 100 g (etwa 5 EL) pro Tag gilt als unbedenklich. Darüber hinaus sollten Diabetiker, Schwangere und stillende Frauen Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Die Frucht ist ein gesundes Lebensmittel mit tollen Eigenschaften für die Gesundheit. Auch ihr Pulver kann dem Körper nützliche Hilfe leisten. Dennoch kann die Einnahme keine ungesunde Lebensweise neutralisieren. Es kann nur eine Ergänzung zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung sein. Quelle: http://foodforfitness.de/lucuma-pulver/ Quelle: Studie der Rutgers State University of New Jersey: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20883291